Geruch von Erbrochenem

Jetzt gehts an Eingemachte. Das Top Thema im Bereich der Geruchsbekämpfung ist so angesagt wie nie. Jeder, der schonmal am frühen Sonntagmorgen durch das angesagte Innenstadt-Viertel einer größeren Stadt spaziert ist, kennt die fruchtigen Überbleibsel in Ecken, an Bushaltestellen und vor Discos. Da heißt es ausweichen und durchhalten bis die Stadtreinigung mit dem Hochdruckreiniger durchmarschiert.

Sich übergeben ist ein sinnvoller Reflex gegen Vergiftungen oder unverdauliche Nahrungsmittel. Aus dem selben Grund wirkt Kotzen nicht selten ansteckend, kann man doch evolutionärer Logik folgend davon ausgehen, dass die Menschen in der Nähe die selben Nahrungsmittel genossen haben wie man selbst und man da durchaus mal auf Nummer sicher gehen kann und den Magen leerräumen sollte bevor schlimmeres passiert.

Aber was tun, wenn in der eigenen Wohnung aus welchen Gründen auch immer die Peristaltik ihr unschönes Gesicht zeigt und man sich die letzen Stunden nocheinmal rückwärts durch den Kopf gehen lässt?

Auf glattem Boden hat man weniger Probleme, auf Fliesen und ritzenfreiem Parkett hilft Wischen, Desinfizieren und durchlüften.

Probleme tun sich auf, wenn man einen Teppich oder gar eine Matratze auf der Behandlungsbank hat. Dann muss man schließlich u.U. recht tief reinigend eindringen. Ein Teppich lässt sich mit Teppichreiniger und Waschmittel bzw. Teppichshampoo behandeln evtl. auch in die Reinigung geben. Bei pflegeleichten Teppichen kann sich auch Essigessenz als nützlich erweisen. Wenn es sich um tiefere Stoffe wie Polster und Matratzen handelt, sollte man erwägen, spezielle Mikroorganismen zu benutzen, die die Kotze-Partikel zersetzen, auch tief in den Stoff hinein. Normalerweise geht es allerdings nicht ohne mehrere Behandlungen ab, nach der Benutzung spezieller Mittel z.B. muss man schließlich auch diese wieder auswaschen.